Niklasdorf, Juni 2010
Der Golden Label Award wurde am Donnerstag den 17.6. in Wien vergeben. Im modernen Ambiente des Platinum Vienna wurden vom Veranstalter Brigl & Bergmeister und den Sponsoren des Wettbewerbes die begehrten Trophäen überreicht.
Die Gewinner kommen aus 8 Nationen und beweisen die Internationalität des Golden Label Award. Aus hunderten Einreichungen ermittelte die Experten Jury in fünf Kategorien die herausragendsten Etiketten.
Dabei zeigt sich bei den Etiketten eines ganz klar:
Information alleine genügt schon lange nicht mehr. Etiketten müssen den Kaufimpuls am Point of Sale auslösen.
Wenn man bedenkt, dass über 70% aller Verkäufe Impulskäufe und max. 30% geplante Einkäufe sind, dann versteht man, welche Herausforderungen heute an Etiketten gestellt werden. Im Dschungel des Massenangebotes an „schnell drehenden Konsumgütern“ (FMCG´s = fast moving consumer goods), muss man sich schon etwas besonders einfallen lassen, damit „sein Produkt“ herausragt und positiv wahrgenommen wird.
Emotionen und Impuls bedingen einander. Ohne Emotionalität kein Impuls – kein Anreiz.
Bier, Wein ja selbst Wasser trägt starke emotionale Aufladung in sich. Das kann man an den herrlichen Etikettenbeispielen der Gewinner dieses Awards nachvollziehen. Scheinbar grenzenlos ist die Vielfalt an Ideen, die mit Papier umgesetzt werden können.
Das Mittelmaß wird ignoriert
Bei den Gewinnern des Golden Label Award ist klar nachvollziehbar, wie die Anforderung an Emotionalität und Kreativität in der Produktgestaltung umgesetzt wird. Die interessanten Etiketten, auf Basis von Papier hergestellt, zwingen den Betrachter kurz innezuhalten, erwecken Aufmerksamkeit durch Witz im Design oder durch besondere Material- und Veredelungseffekte. Das sind die Momente, wo sich Chancen für einen Kauf auftun.
Brigl & Bergmeister als Veranstalter dieses Wettbewerbs hat sein Ziel, die Potentiale von Etikettenpapier zu fördern, voll erreicht. Eine Vielfalt an Innovationen bei Papieretiketten, sowohl in der technischen Ausführung, als auch in der Marketingkonzeption zu erreichen, ist eine Herausforderung, die in wettbewerbsintensiven Märkten über „Sein oder nicht Sein“ entscheidet.
Wirtschaftlicher- und Wettbewerbserfolg - miteinander vereinbar?
Diese Frage ist berechtigt: Was nützt der beste Preis im Wettbewerb, wenn das Produkt sich nicht verkauft.
Die Bedingung für eine Teilnahme am Golden Label Award lautet daher, es müssen „marktgängige Produkte“ sein. Natürlich interessiert es da, wie erfolgreich schlugen sich die Gewinner der Golden Label Awards der letzten Jahre am Point of Sale?
Wenngleich für den Erfolg mehr als nur ein gut gestaltetes Etikett erforderlich ist, so fällt doch auf, dass sich die Gewinner dieses Preises auch mehrheitlich besser im Verkauf geschlagen haben, als ihre Mitbewerber.
Das allein sollte schon Grund genug sein, beim nächsten Golden Label Award, der in 2 Jahren stattfinden wird dabei zu sein, wenn es wieder heißt:
„ Messen Sie sich mit den Besten“, denn fairer Wettbewerb macht erfolgreicher.





